Eine Solarthermieanlage besteht grundsätzlich aus:
- Kollektoren, die die Sonnenenergie einfangen und an eine Soleflüssigkeit abgeben
- einem Speicher zur Überbrückung fehlender Sonneneinstrahlung und einem geschlossenen Solekreislauf, der die im Kollektor aufgenommene Wärme zum Speicher transportiert
- einer Regelung, die die Umwälzung der Sole bei entsprechenden Temperaturdifferenzen von Kollektor und Speicher steuert und den Energiehaushalt organisiert
Je nach Anforderung und Einsatzzweck kommen verschiedene Kollektor- und Speicherarten in Frage. Grundsätzlich stellt sich aber meist zuerst die Frage nach der Art der Wärmenutzung: zur Warmwasserbereitung, zur Unterstützung der Heizung, zum kombinierten Betrieb oder zur gleichzeitigen Erzeugung von Wärme und Strom (Hybridanlagen). Darüber hinaus lassen sich Solarthermieanlagen mit einer Vielzahl anderer Wärmeerzeuger kombinieren. So kann ein solches System in eine bestehende Anlage eingebunden oder mit neuen Holz-, Öl/Gas- oder Wärmepumpenanlagen kombiniert werden.
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